Geblitzt vor dem Abendhimmel

Ein etwas später Abendspaziergang führte mich in den letzten Tagen durch die Feldmark. Der Himmel konnte sich nicht so recht entscheiden, welche Farbe er annehmen wollte und ob die Wirkung eher bedrückend, beängstigend oder doch irgendwie optimistisch sein sollte. Der leuchtende Raps kam wie auch der Löwenzahn aber im Blitzlicht überraschend fröhlich zur Geltung. 🙂

Frühling fühlen, Energie tanken

Der Frühling 2015 hat sich heute in ganz besonderer Form gezeigt und so nutze ich die Zeit des Feierabends für einen kurzen Spaziergang. Ich hatte keinen sportlichen Hintergrund, sondern einfach die Idee, mir nach einem Tag im Einsatz für Kunden und meine Familie einen Moment den Wind um die Nase pusten zu lassen und dabei der unerwarteten Abendsonne entgegenzulaufen.

Der Tag wurde uns schon gestern so spektakulär von den verschiedenen Wetterdiensten angekündigt: Stürmen sollte es (es war auch windig und sehr böig) und gewaltige Gewitter sollte es geben. Über Twitter und andere Quellen konnte ich verfolgen, dass es in Teilen Deutschlands auch derartige Ereignisse mit großen Hagelkörnern gab. Bei uns hingegen schwankte der gesamte Tagesverlauf zwischen angenehm-warm bis schwül und dann auch mal wieder wolkig und bedrohlich-ausschauend. Aber es passierte nichts. Auch am Abend wurde es eine Zeitlang wieder richtig stürmisch und man dachte, es gibt jeden Moment Gewitter oder zumindest starken Regen.

Doch es kam anders, wie die obenstehenden Eindrücke meines kleinen Spazierganges belegen. Ein blauer Himmel umgab mich und gab mir ein erholsames und energiespendendes Gefühl. Die knapp über dem Horizont stehende Sonne sank tiefer und tiefer und färbte die Landschaft minütlich rötlicher. Meinen Blick ließ ich über die Felder schweifen, auf denen die frischgrünen Getreidepflanzen geradezu unendlich wie ein grünes Meer erschienen. Die Fotos sind Schnappschüsse im Spiel mit der tiefstehenden Sonne und der fühlbaren „Unendlichkeit“.

Und so hat dieser spontane Spaziergang für mich doch im entfernten Sinne auch ein ganz einfaches und fröhlich-motivierendes Fazit: Es wird nicht immer alles so, wonach es zuvor aussah. Also auf, Positiv in den nächsten Tag! Schön, so ein Abend!

Regional ist nicht egal!

Regional ist nicht egal!
Regional ist nicht egal!

Es ist Sommer, es ist Erntezeit auf den Getreidefeldern.
Nicht immer weiß man, wofür das Getreide angebaut wird, wohin es gebracht wird und was daraus wird.
Doch manchmal entstehen fundierte, nachvollziehbare und vor allem regionale Konzepte, die auch dem Verbraucher zeigen, wohin ein Teil der in der Umgebung gewachsenen Ernte geliefert wird und was man selbst davon hat: Das Brot beim Bäcker von nebenan! Guten Appetit! 🙂

Gut Winterbüren, Fuldatal
Pariser Mühle Ebrecht, Kassel
Waldeck’s Backstube, Espenau

Danke

Gut Winterbüren
Gut Winterbüren

Wir möchten uns herzlich bedanken:
– bei unseren Gästen
– bei unseren Familien und Freunden
– bei allen, die geholfen haben
Wir danken euch für alles sehr herzlich!

Nächste Haltestelle: Rathaus

Das technische Interesse, Neugier oder die Begeisterung für Bahnen begleiten mich täglich. Vom Interesse an Flugzeugen gibt es hier schon einiges zu Lesen. Da wird es Zeit, dass auch eine ältere Begeisterung hier mal erwähnt wird.

Tram Linie 1 in Kassel, Novemver 2009
Tram Linie 1 in Kassel, Novemver 2009
2 ICE im Tunnelportal Kehrenberg-Nord (1991-2000?)
2 ICE im Tunnelportal Kehrenberg-Nord (1991-2000?)

 

 

 

 

 

 

 

In der Schule fing es an. Ein Freund in der Grundschule war begeistert von der Eisenbahn. Bei ihm zu Hause drehten Bahnen der Spurweite N ihre Runden, auf dem Weg zur Schule oder zwischendurch durften wir mit ihm Lokomotiven-Quartett spielen. Die Kombination mit meinen eigenen Interessen und die später selbst zu Hause aufgebaute H0-Bahn dürften auch mit dazu beigetragen haben, dass ich mich bis heute für Bahnen jeglicher Art interessiere.
Auch einige Besonderheiten begleiteten mich. So war ich bereits als Kind mit der Museumseisenbahn Hessencourrier unter Dampf von Kassel nach Naumburg unterwegs und ich nahm an einer Tunnel-Durchschreitung auf der Neubaustrecke Hannover-Würzburg Teil. Es war mein Geburtstag, als beim großen Fahrplanwechsel 1991 die Bahn den ICE-Verkehr fahrplanmässig aufnahm. Und die Einführung des Wochenendtickets im Nahverkehr ließ uns Jugendliche so einige Städte auf manchmal sehr spannenden Reisen erkunden. Auch das hat viel Spaß gemacht!

Auch heute habe ich über die letzten Jahre die Einführung des RegioTram-Systems in und um Kassel herum verfolgt. Mit den entsprechenden Bahnen kann man aus der Region kommend auf den normalen Bahnschienen direkt ohne Umsteigen ins Straßenbahnnetz von Kassel fahren und beispielsweise direkt auf der Königsstraße wieder aussteigen. Zur Informationsversorgung ist mir die Seite Tram-Kassel ans Herz gewachsen. Ich schaue regelmäßig vorbei.

Natürlich macht es umso mehr Spaß, selbst mit den verschiedenen Bahnen zu fahren. Ob es die Züge von Cantus im Nordosthessen-Netz sind oder die neue Tram-Generation in Kassel – ich bin eigentlich immer begeisterter Mitfahrer und neugierig, was sich verändert. Wohl dem, der keine Geschichte zum Thema von mir erzählt bekommt – wenn er/sie nicht explizit danach gefragt haben sollte.

Noch Fragen zur besten Verbindung?

Ein Kommen und Fliegen

Es war wieder einer der Tage, den ich kurz dem Fliegen, der Fliegerei oder einfach einem Besuch des Flughafens Kassel-Calden widmete. Das Wetter im Frühsommer 2013 war nett und mit meiner analogen Spiegelreflexkamera ergab sich diese Bilderserie fast von selbst.

Und da das Entwickeln nicht-digitaler Bilder immer etwas dauert, gibt es die Bilder hier auch erst jetzt:
Ich weiß nicht, wer das noch kennt? Film in die Kamera einlegen, Bilder machen, Kamera in den Schrank legen und Wochen bzw. Monate später wiederentdecken und weitere Fotos machen. Erst irgendwann ist der Film mit 36 Aufnahmen gefüllt und man nimmt ihn mit in einen Drogeriemarkt freier Wahl, um so eine Fototechnik auszufüllen und ihn damit in einen Schlitz zu werfen. Beim Einwerfen denkt man noch ‚Wie lange wird er hier jetzt unentdeckt warten, bis er versandt wird? Wann wird er wohl fertig sein? Wie viele Leute machen sowas denn wohl  noch?‘ und kommt daher erst nach gut einer Woche wieder, sicher davon ausgehend, dass doch nun die Fotos fertig sein müssten…  Doch die Gedanken waren wieder richtig: Es dauerte mal wieder fast 2 Wochen. Aber: Es ist noch möglich und das freut mich!

Die Fotos nun zeigen ein und dieselbe Maschine der Germania, wie von von Mallorca kommend landet, zum Terminal fährt, später von dort wieder per Taxiway zum Takeoff rollt und schließlich abhebt. Das Datum fehlt mir leider gerade,  aber auch trotzdem werden alle Insassen der fast ausgebuchten Maschine sicher einen schönen Urlaub gehabt haben.
Thank you for flying…  🙂

Bastelstunde abgeschlossen

Da flatterte mir doch kürzlich ‚von netter Hand‘ gegeben eine Bastelvorlage auf den Schreibtisch. An einem ruhigen Wochenende war dann Zeit, zur Schere zu greifen, auszuschneiden,  zu falten und zu kleben.

Das Ergebnis ist kein Meisterwerk,  aber ich habe ein Foto versprochen und schließlich wollte das Ganze ja ohnehin mal verewigt werden. Da steht er nun, der Werbe-Schlepper, mit dem ich sogar noch etwas gewinnen könnte, wenn ich denn Facebook nutzen würde. Aber vielleicht kann ich dem Werbetreibenden auch so einen ‚Tipp‘ geben. Ich werde sehen, wozu es gut ist…

Allen Betrachtern viel Spaß mit den Fotos! Eine Fahrzeug-Marke ist zum Glück nicht erkennbar (wenngleich der Werbende hier eindeutig mit einem konkreten Fahrzeug wirbt), sonst müsste ich mich nachher in der Nachbarschaft oder im Büro noch rechtfertigen….

Erinnerungen im Netz…

Im Internet gibt es viele spannende Webseiten zu den verschiedensten Themen. Durch Zufall wurde ich schon vor längerer Zeit auf Erinnerungen-im-Netz.de aufmerksam, eine Seite, die erlebte Geschichte(n), vergangen oder aktuell, primär aus dem Kasseler Osten sammelt und zusammenstellt. Seit dem Jahr 2009 als Projekt vom Agathhof e.V. initiiert sorgt eine Gruppe von Menschen dafür, dass die Inhalte immer weiter wachsen. Die Suche auf der Seite bringt so manche spannende Geschichte zu Tage:

Erinnerungen-im-Netz.deAuf neue Geschichten auf der Seite wird auch regelmäßig per Twitter hingewiesen, wo zudem andere Twitter-Nutzer aus Kassel gerne erwähnt werden und deren Geschichten wiederum re-tweetet werden. Testweise gibt es dazu eine automatisch nach bestimmten Kriterien wöchentlich aktualisierte „Online-Zeitung“, die wiederum die Geschichten der Kasseler Twitterer interessant zusammenfasst, quasi per Klick erlebbar macht. Da auch meine Tweets hier schon das eine oder andere Mal zu einer Erwähnung gekommen sind, freue ich mich, den Link zum Erinnerungen-im-Netz paper.li „KasselimNetz“ hier zu veröffentlichen. Viel Spaß!

Flugbewegungen Frühjahr 2013

Im Mai 2013 war der Flughafen Kassel-Calden (KSF) seit etwa einem Monat eröffnet. Mit meiner analogen Spiegelreflexkamera habe ich in der Nähe des ehemaligen Windparks ‚Alte Schanze‘ im Dreieck zwischen Immenhausen, Hohenkirchen und Rothwesten einige Aufnahmen gemacht, die ich schon längst auf meine Homepage stellen wollte.

Mit dem heutigen Tag sind auch diese Fotos online: Es sind 6 Bilder, entsprechende Texte öffnen sich im Tool-Tip (Mauszeiger auf das Bild bewegen) auf den Fotos. Die Wiedergabe kann pausiert werden.

Abbau Windpark ‚Alte Schanze‘ im Herbst 2012

Der Windpark ‚Alte Schanze‘ musste im Zuge des Flughafen-Neubaus Kassel-Calden weichen. Die Fotos lassen sich mit einem Klick vergrößern und durchblättern.

Als einer der ersten Windparks in Nordhessen gehörte der Windpark ‚Alte Schanze‘ im Dreieck zwischen Immenhausen, Hohenkirchen und Rothwesten lange Jahre in das Bild der Landschaft nördlich von Kassel. Zwölf Windkraftanlagen verschiedener Hersteller erzeugten hier heimischen Strom. Einige der eingesetzten Anlagen waren von Herstellern, die es in dieser Form heute nicht mehr gibt. Sie wurden meist von den heute noch bekannten und agierenden großen Herstellern wie VESTAS oder GE übernommen. Namen wie TACKE konnte man im Windpark ‚Alte Schanze‘ aber aktiv in Betrieb sehen.

Mit der Entscheidung für den Neubau des Regionalsflughafens Kassel-Calden (KSF) und der Festlegung der Start-/Landebahnausrichtung war klar, dass die Tage des Windparks gezählt waren. Vor der Eröffnung des Flughafens musste der Windpark weichen, da er sich in der direkten Einflugschneise beim Anflug aus östlicher Richtung auf den Flughafen befand. Als letzte große Anhöhe kann man den ehemaligen Windparkstandort heute vom Info-Point des Flughafens in Verlängerung der Landebahn gut erkennen. Und auch von dieser Anhöhe hat man natürlich einen guten Blick auf den entfernt liegenden Flughafen.

Ein Spaziergang im Herbst 2012 hatte den Windpark zum Ziel. Mit meiner analogen Spiegelreflexkamera wollte ich in einigen Fotos den Windpark noch einmal festhalten. Vier der Fotos sind nun obenstehend mit ca. 1 Jahr Verspätung nach ihrer Entstehung hier zu sehen. Mit einigen Digitalkamera-Fotos vom 25.11.2012 möchte ich die oberen Bilder als Momentaufnahme der Demontage ergänzen. Wenn sonst die großen Kräne zum Aufbau von Windkraftanlagen zum Einsatz kommen, so musste hier das Kranunternehmen zum Abbau anrücken. Die Anlagen wurden anschließend zwischengelagert und sollten verkauft werden.

In diesen Tagen landen und starten über der ‚Alten Schanze‘ die letzten großen Verkehrsflugzeuge der Charterflugsaison 2013, dem Eröffnungsjahr des Flughafens Kassel-Calden. Seit der Eröffnung im April 2013 gab es regelmäßige Flüge nach Mallorca (Germania) und als einzige echte Linienverbindung nach Split/Kroatien (Croatia). Nicht vollständig durchgehend – zum Ende der Saison aber sehr erfolgreich – wurde Antalya durch Tailwind angeflogen, für einige Wochen ging es wöchentlich auch nach Teneriffa (Germania). Hinzu kamen einige erfolgreiche Sonderflüge mit einem Erlebnisreisen-Anbieter beispielweise nach Nord-Zypern, Olbia/Italien, Tashkent (Seidenstraße), Island oder Jersey, geflogen von Germania. Aktuell werden im Herbst 2012 noch einige Reisen nach Italien angeboten (Blue Panorama/blu express), bevor es über den Winter vorerst keine regelmäßigen Urlaubsflüge von Kassel-Calden geben soll. Immerhin landen am Flughafen zeitweise häufiger auch Business-Jets, die das Verschwinden des Windparks ‚Alte Schanze‘ auch im Winter nachvollziehbar erscheinen lassen, auch wenn hier kein regionaler Windstrom mehr erzeugt werden kann.